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Blutdruck – was ist das eigentlich?
Damit nähr- und sauerstoffreiches Blut pro Herzschlag bis in jeden Winkel des Organismus gepresst wird, ist ein ausreichender Druck in den Gefäßen notwendig. Dieser Blutdruck schwankt kontinuierlich: Wenn sich das Herz zusammenzieht und dabei das Blut fest in die Arterien pumpt, erreicht der Druck seinen Oberwert, der als systolischer Druck/Wert bezeichnet wird. Danach erschlafft das Herz kurzzeitig, um sich mit neuem Blut zu füllen. In dieser Phase sinkt der Blutdruck bis zu einem Unterwert - dem diastolischen Druck/Wert - ab. Diese beiden Druckwerte lassen sich „hören" bzw. in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) am Blutdruckmessgerät ablesen und werden in einer Zahlenkombination ausgedrückt: 125 zu 80. Das ist ein gesunder Wert! Neben Stethoskop-Blutdruckmessgeräten, die hauptsächlich im professionellen Bereich eingesetzt werden, gibt es mittlerweile vollautomatische Blutdruckmessgeräte, die die Selbstkontrolle des Blutdrucks durch die einfache Bedienbarkeit und verwendeten Technologien deutlich erleichtern.
- Normale Werte bei Kindern bis 10 Jahre 90/60 mmHg
- Normale Werte bei Erwachsenen 120/80 bis 140/90 mmHg
- niedriger Blutdruck (Hypotonie) unter 105/60
- erhöhter Blutdruck (Grenzwerthypertonie) 140/90 bis 160/95 mmHg.
Bluthochdruck
Viele Menschen ahnen gart nicht, dass Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) so weit verbreitet ist:
Über 16 Millionen Deutsche haben damit zu tun. Allerdings wissen, laut Untersuchungen, nur knapp die Hälfte von ihrem Risiko, denn Bluthochdruck kommt leise und bleibt lange unbemerkt. Das macht ihn so gefährlich: Koronare Herzkrankheiten, Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen für Betroffene oft vollkommen unvorbereitet. Wie kann man sich schützen?
Das Motto über allem lautet: gesunde Lebensführung. Wer mit Übergewicht bewegungsarm lebt, häufig Stress hat, viel Alkohol konsumiert, raucht oder auch seinen Körper durch übertriebene sportliche Aktivitäten an die Belastungsgrenze bringt, treibt damit den eigenen Herz-Kreislauf in die Enge. Was der junge gesunde Körper noch verkraftet, ist für den älteren Menschen zu viel. Daher gilt: Spätestens ab dem 50. Lebensjahr sollte der Blutdruck regelmäßig kontrolliert werden – egal, wie fit man sich fühlt.
Den Blutdruck kontrollieren:
Die regelmäßige Selbstkontrolle mit einem eigenen Blutdruckmessgerät ist grundsätzlich für alle Menschen sinnvoll. Man fühlt sich sicherer, hat den Überblick und kann dem Arzt konkrete Informationen bieten.
Speziell bei älteren Menschen und Menschen mit arteriellen
Grunderkrankungen oder auch Erkrankungen wie dem Parkinson-Syndrom ist die
Messung mit einem Oberarm Blutdruckmessgerät zu empfehlen.
Denn hier liegt häufig eine schlechte Endgefäßdurchblutung oder auch ein
schlichtes Ruhighalteproblem vor, was
eine Handgelenkmessung behindern könnte.
Tipps zum sicheren Blutdruckmessen:
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